Insolvenzrecht

Ihr Fachanwalt & Rechtsanwalt für Insolvenzrecht in Krefeld

Kompetente Beratung durch unseren Fachanwalt für Insolvenzrecht mit 15 Jahren Erfahrung.

Herr Rechtsanwalt Pauls ist seit mehr als 15 Jahren im Insolvenzrecht tätig. In dieser Zeit hat er sich intensiv mit allen Fragen des Insolvenzrechts auseinandergesetzt.

Aufgrund seiner Erfahrung und seiner fachlichen Fortbildungen führt er den Titel Fachanwalt für Insolvenzrecht. Mit dieser Erfahrung wollen wir Ihnen helfen, Ihre Ziele zu erreichen.

Als Unternehmen – oder Unternehmer – können Sie auf verschiedene Weisen von der Insolvenz betroffen sein. Gerade in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation geraten viele Unternehmen schuldlos in eine Krise. Dies entbindet Sie als Unternehmensverantwortlicher aber nicht davor, geeignete Maßnahmen bei einer wirtschaftlichen Schieflage zu treffen. Diese können entweder in einer Sanierung oder Restrukturierung über ein Insolvenzverfahren liegen oder aber in einer außergerichtlichen Einigung mit den Gläubigern.

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Rechtsanwalt, Fachanwalt Dirk Pauls

Dirk Pauls

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Insolvenzrecht
Fachanwalt für Arbeitsrecht

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Als Organ einer Gesellschaft (GmbH, GmbH & Co. KG, AG) müssen Sie besonders Obacht geben. Denn anders, als allgemein gemeint wird, ist die Haftung nicht etwa nur auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt. Vielmehr haftet das Organ (auch) mit seinem Privatvermögen, wenn es verspätet den Insolvenzantrag stellt. Wie weitreichend die Haftung geht, erfahren die meisten Geschäftsführer erst, wenn es zu spät ist. Daher heißt es: bei ersten Anzeichen einer Krise schnell reagieren. Je früher Sie sich informieren, umso besser ist es. Profitieren Sie hier von der jahrelangen Erfahrung, mit der schon oft größerer Schaden verhindert werden konnte.

Ist bereits eine Inanspruchnahme erfolgt, stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Seite. Die Voraussetzungen für Haftungsansprüche wirken auf den ersten Blick klar. Aber hier liegen oftmals die Tücken im Detail. Die Rechtsprechung hat eine Vielzahl von Ausnahmen geschaffen, die in der Regel nur ein in diesen Fragen versierter Fachmann kennt. Wir prüfen gerne, was hier für Sie möglich und zu erreichen ist.

Als Gläubiger bei einem kriselnden Unternehmens sollten Sie folgendes immer im Hinterkopf behalten: Agiere schnell und vorausschauend. Aus der Erfahrung heraus ist der Umgang mit Schuldnern eines der schwierigsten Unterfangen, die jemandem im geschäftlichen Umfeld begegnen. Einerseits muss bei einer kriselnden Situation schnell gehandelt werden, um einen Schaden soweit noch möglich zu verhindern. Andererseits muss so umsichtig vorgegangen werden, dass nicht im Falle einer Insolvenz der Insolvenzverwalter eine Angriffsfläche zur Insolvenzanfechtung erhält.

Befindet sich Ihr Geschäftspartner in der Insolvenz, dann ist rasches Agieren erforderlich: Sie müssen präzise und klar Ihre Rechte gegenüber einem (vorläufigen) Insolvenzverwalter geltend machen. Nur auf diese Art gelingt es, die Ihnen vom Gesetz gegebenen Rechte umfassend wahr zu nehmen.

Grundsätzlich hat ein Insolvenzverfahren auf den Bestand des Arbeitsverhältnisses keine Auswirkungen. In der Insolvenz gibt es aber für Arbeitnehmer einige Besonderheiten: Veränderte Kündigungsfristen, Insolvenzgeld und die Frage, welche Auswirkungen ein Insolvenzverfahren auf das Arbeitsverhältnis hat. Durch die Kombination der Fachanwaltschaften für Arbeitsrecht und Insolvenzrecht können wir uns Ihrer Sorgen annehmen und Sie ganzheitlich beraten.

Für Sie in der jeweiligen Situation die richtige Entscheidung treffen, das ist unsere Aufgabe und unsere Herausforderung. Haben Sie also Fragen bei der

  • Prüfung der Insolvenzantragspflicht
    • Erarbeitung von Vermeidungsstrategien, um eine Insolvenz zu verhindern (Sanierung)
    • Prüfung und Abwehr von Insolvenzanfechtungsansprüchen
    • Prüfung und Abwehr von Haftungsansprüchen gegen Geschäftsführer und sonstige Organe
    • Wahrnehmung von Gläubigerrechten in der Insolvenz (Aussonderung und Absonderung)
    • Unternehmenssanierung im und außerhalb des Insolvenzverfahrens
    • Insolvenzarbeitsrecht: Arbeitnehmerrechte in der Insolvenz
    • Insolvenzstraftaten

so sehen wir es als unsere Aufgabe und unsere Verpflichtung, Sie in Ihrer jeweiligen persönlichen Situation umfassend, sachgerecht und kompetent zu beraten, um zu Ihrem Erfolg in einer schwierigen Situation beizutragen.

Die Insolvenzordnung sieht Regelungen vor, die im Falle einer Insolvenz die Möglichkeit geben, bestimmte Vermögensverfügungen nachträglich rückgängig zu machen. Der Gesetzgeber hatte dabei die Absicht, eine gleichmäßige Gläubigerbefriedigung herbeizuführen. Die von der Anfechtung betroffenen empfinden das in der Regel als zu tiefst ungerecht, da sie nach der eignen Wahrnehmung nur das erhalten haben, was ihnen ohnehin zustand. Ob die Insolvenzanfechtung zu Recht ausgesprochen wurde, muss jeweils im Einzelfall beurteilt und sachgerecht analysiert werden.

Im Falle von Schenkungen oder unentgeltlichen Übertragungen in den letzten vier Jahren vor dem Insolvenzantrag soll der Vermögensgegenstand für die Gläubiger zur Verwertung zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus gibt das Gesetz die Möglichkeit, dass Zahlungen bis zu zehn Jahren vor Insolvenzantragstellung zurückgefordert werden können. Allerdings sieht das Gesetz bestimmte Voraussetzungen vor, die erfüllt sein müssen. Ob dies der Fall ist, hängt vom tatsächlichen Lebenssachverhalt ab. Eine eigenständige Prüfung wird in der Regel nicht möglich sein, da Begriffe wie Zahlungsunfähigkeit, Gläubigerbenachteiligung, Gläubigerbenachteiligungsabsicht und kongruente oder inkongruente Sicherung oder Befriedigung dem Leser grundsätzlich schon nicht verständlich sind. Diese Begriffe sind von den Gerichten in den vergangenen Jahrzehnten „mit Leben gefüllt worden“, allerdings unterliegen auch diese einem ständigen Wechsel und einer immer genaueren Detaillierung und Schärfung, so dass eine sachgerechte Beurteilung in der Regel nur einem hierauf spezialisierten Rechtsanwalt möglich ist.

Es wird zwischen Insolvenzanträgen für Unternehmer und Verbraucher unterschieden. Während in der Regel natürliche Personen, also der Bürger, einen Verbraucherinsolvenzantrag stellen muss, so müssen Unternehmer und Unternehmensgesellschaften einen Regelinsolvenzantrag stellen.

Ein Verbraucherinsolvenzverfahren bietet die Möglichkeit, nach drei Jahren die Restschuldbefreiung zu erlangen. Dafür ist die Stellung eines Restschuldbefreiungsantrages erforderlich. Sind die Verfahrenskosten nicht gedeckt, so besteht die Möglichkeit, die Stundung der Verfahrenskosten zu erreichen. Das Verbraucherinsolvenzverfahren richtet sich nach starren Regeln. So ist in jedem Fall eine außergerichtliche Schuldenbereinigung durchzuführen. Darin muss den Gläubigern ein Angebot zur Schuldenregulierung unterbreitet werden. Wird dieses Angebot abgelehnt, so kann erst dann der Antrag gestellt werden. Das Scheitern ist kann von einem Rechtsanwalt bescheinigt werden.

Unternehmen oder Unternehmer müssen ein sog. Regelinsolvenzverfahren durchlaufen. Auch hier müssen bestimmte Pflichtangaben zum Unternehmen, den Gläubigerin und zum Vermögen gemacht werden.

Als Gläubiger haben Sie im Insolvenzverfahren Rechte. Um diese Rechte ausüben zu können, müssen Sie sich beim Insolvenzverwalter – möglichst frühzeitig – melden und sich als Gläubiger zu erkennen geben. Dies gibt Ihnen das Recht und die Möglichkeit, im Insolvenzverfahren Auskunftsrechte geltend zu machen und Stimmrechte auszuüben.

Bestimmte Gläubiger haben sich vorrangige Rechte einräumen lassen. Üblich sind hier Eigentumsrechte (z.B. Vermieter) oder Eigentumsvorbehalts- oder Pfandrechte. Es kommen aber auch weitere Rechte in Betracht. Diese geben in der Insolvenz vorrangige Rechte, die es gilt, professionell und rechtlich zutreffend geltend zu machen. So erreichen Sie eine maximal mögliche Befriedigung.

In der Insolvenz des Arbeitgebers läuft alles anders. Dies gilt auch für das Arbeitsrecht. Zwar hat die Insolvenz grundsätzlich keine Auswirkungen, dennoch gibt es bestimmte Besonderheiten.

Zugunsten des Arbeitnehmers können diese für Lohnausfälle für maximal drei Monate vor Insolvenzeröffnung Insolvenzgeld beantragen. Zum Nachteil können aber auch bestimmte Lohnanteile nur im Insolvenzverfahren geltend gemacht werden, was bedeutet, dass nur eine Quote zu erzielen sein wird. Auswirkungen gibt es auch bei der Länge der Kündigungsfristen. Diese können durch die Insolvenzordnung gekürzt werden.

Gerät ein Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten, so besteht die Möglichkeit, Sanierungsmaßnahmen zu ergreifen. Wie diese aussehen, ist vom Einzelfall abhängig. Fällt beispielsweise eine größere Forderung aus, was das Unternehmen nicht verkraftet, so kann ein Schuldenschnitt mit den Gläubigern das geeignete Mittel sein.

Maßgeblich ist insbesondere aber, ob das Unternehmen an sich gesund ist. Hier muss im Einzelfall analysiert werden, wo die Krisenursachen sind und wie diesen zu begegnen ist. Wir verfügen über ein umfassendes Netzwerk an Kooperationspartner, mit denen eine Krisenbewältigung gelingen kann. Dies kann aber nie ohne das Unternehmen selber gelingen

Straftaten in Zusammenhang mit Insolvenzverfahren sind in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Staatsanwaltschaft gerückt. Dabei sind insbesondere die Geschäftsführer von insolventen Kapitalgesellschaften in den Focus geraten. Denn diese haben eine Insolvenzantragspflicht. Statistisch stellen nur etwa 10 % der Geschäftsführer den Antrag rechtzeitig. Die verspätete Antragstellung stellt eine Straftat dar. Bei insolventen Unternehmen werden auch regelmäßig die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung verspätet gezahlt, was in der Regel ebenfalls einen Straftatbestand erfüllt. Gleiches gilt für die nicht ordnungsgemäße Führung der Bücher.

Wird ein entsprechender Verstoß festgestellt, so kann dies zu einer Verurteilung führen. Eine Verurteilung kann dazu führen, dass für die Dauer von fünf Jahren kein Amt mehr als Geschäftsführer ausüben.

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